Am 25.10.2005 hat in St. Petersburg das Seminar „Virtuelles Gulag-Museum: von der Idee bis zur Verwirklichung“ stattgefunden.
Das Forschungs- und Informationszentrum Memorial,die Europäeische Universitat in St. Petersburg und die Konrad-Adenauer-Stiftung haben am 25.10.2005 das Seminar „Virtuelles Gulag-Museum: von der Idee bis zur Verwirklichung“ durchgeführt.
Das Seminar hat im Weissen Saal der Europäischen Universität, ul Gagarinskaja Nr 3, stattgefunden.
Auf dem Seminar wurden in erster Linie der Stand des Projekts und die Wege seiner weiteren Entwicklung besprochen. An dem Seminar haben Museumsmitarbeiter und Wissenschaftler aus Russland, Ukraine, Lettland und Litauen teilgenommen. Im Rahmen des Seminars wurde Homepage des Projekts präsentiert.
Grundlegende Seminarthemen
Begriffsgrenzen:
1. Definition des Begriffs „Gulag-Museum“: Selbstbestimmung der Museen, Kriterien unserer Auswahl für den Eintrag in das Verzeichnis.
2. Definition des Begriffs „Gulag-Exponat“: Kriterien der Personen, die diese Exponate gesammelt, geschenkt oder aufbewahrt haben. Verschwommene Kriterien, falsche Begrenzungen. Kriterien der Auswahl vor Ort.
3. Rahmen: chronologische, thematische, geographische.
Vereinheitlichung des Materials:
1. Besonderheiten der Gulag-Sammlungen
2. Prinzipien der Beschreibung und Fixierung der Museumsgegenstände
3. Aufbewahrung, Methoden und Praxis der Beschreibung der Ausstellungstücke für das „Virtuelle Gulag-Museum“
Materialerläuterung:
1. Visuelle Möglichkeiten der Darstellung der Museumsstücke
2. Texte und Auskunftsmöglichkeiten
3. Führungen
Benutzerporträt:
1. Museum als Benutzer
2. Wissenschaftsgemeinschaft
3. Massenverbraucher
4. Zufälliger Besucher